Home >> Fakten, Tipps & Tricks >> Die 20 wichtigsten Tipps und und Fakten über Auswandern
auswandern tipps

Die 20 wichtigsten Tipps und und Fakten über Auswandern

Auswandern ist kein leichtes Unterfangen, allerdings auch nicht so schwer, wie viele denken. Wer die folgenden 20 Tipps beachtet und gewissenhaft plant, kann den Sonnenaufgang schon bald im Traumland genießen.

Sechs Tipps für die perfekte Planung

Vor einer Auswanderung steht immer die Planung. Sie ist der wichtigste Schritt, denn ohne Kontakte, Sprachkenntnisse, Geld und einen Notfallplan droht schnell die Rückwanderung nach Deutschland. Sechs Tipps helfen bei der Planung.

  • Kontakt mit der Botschaft aufnehmen: Je nachdem, in welches Land die Reise gehen soll, empfiehlt sich ein Anruf bei der deutschen Botschaft. Dort erhält man eine Liste mit seriösen Arbeitgebern, Notaren und Anwälten, an die man sich wenden kann. Gerade bei der Jobsuche sollte man sich auf diese Liste verlassen, um Betrug zu vermeiden.
  • Auswanderungsberater engagieren: Ein Berater kostet zwar Geld, steht in brenzligen Situationen jedoch zur Seite und gibt wertvolle Tipps.
  • Sprachkenntnisse perfektionieren: Wer auswandert, muss die Sprache beherrschen. Entsprechende Kurse sollten deshalb ebenso in Anspruch genommen werden wie der Kontakt mit Einheimischen.
  • Aufenthaltsgenehmigung einholen: Für den dauerhaften Aufenthalt im Ausland wird eine Aufenthaltsgenehmigung benötigt.
  • Visa beantragen: Außerhalb der EU darf nur gelebt und gearbeitet werden, wenn ein gültiges Visum vorliegt. Das Dokument muss noch vor der Einreise beantragt werden.
  • Arbeitsbedingungen beachten: Jedes Land hat andere Bestimmungen zur Arbeitsaufnahme. Diese müssen vor Reiseantritt überprüft werden.

Auswandern mit Kinder: Fünf Tipps

Bei der Auswanderung mit Kindern sind zusätzliche Dinge zu beachten.

  •  Internationale Schule wählen: Damit die Kinder bei einer Rückkehr nach Deutschland einen Abschluss haben, sollte eine internationale Schule gewählt werden.
  • Kultur und Sprache lernen: Nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur müssen Kinder vor der Auswanderung lernen. Möglich ist das heutzutage durch Filme, Reportagen und Bücher.
  • Auf besondere Bedingungen achten: In vielen ausländischen Schulen ist es Pflicht, eine Schuluniform zu tragen. Entsprechende Informationen sollten im Vorfeld eingeholt werden.
  • Gesundheitssystem prüfen: Die Gesundheitssysteme im Ausland entsprechen oft nicht den deutschen Standards. Es muss deshalb überprüft werden, ob im Reiseland Impfungen angeboten werden, wie das Luftrettungssystem aussieht und welche Medikamente verfügbar sind.
  • Das richtige Alter wählen: Das Alter der Kinder ist immens wichtig bei der Auswanderung. Schwierig wird die Auswanderung erst im Kindergartenalter. Davor gibt es abgesehen von Stress und Hektik keine Schwierigkeiten.

Lebensabend im Ausland: Vier wichtige Fakten

Wer seinen Lebensabend im Ausland verbringen möchte, für den ist vor allem die Rente wichtig. Damit es hier keine Probleme gibt, sind ein paar Aspekte wichtig.

  • Zahlungseinschränkungen beachten: Im Normalfall erhalten Deutsche ihre Rente weltweit. Lediglich bei einer Erwerbsminderungsrente oder bei Zahlungen nach dem Fremdrentengesetz kann es Einschränkungen geben.
  • Rentenversicherung informieren: Vor der Auswanderung müssen Rentner die Rentenversicherung über ihre Pläne in Kenntnis setzen.
  • Bearbeitungsgebühren beachten: Je nach Reiseland können für die Überweisung der Rente Bearbeitungsgebühren anfallen. Diese muss der Rentenempfänger selbst übernehmen.
  • Rentenempfang kein Problem: Rund 1,7 Millionen Rentner empfangen ihre Rente im Ausland. Probleme sollte es deshalb keine geben.

Was sonst noch wichtig ist

Folgende fünf Dinge sollten auf keinen Fall vergessen werden.

  •  Finanzen: Wer auswandert, benötigt Geld. Bestenfalls sollten die Rücklagen für einige Monate reichen.
  • Alle benachrichtigen: Bevor man auswandert, müssen sowohl Ämter als auch Freunde und Familienmitglieder informiert werden.
  •  Zielland abchecken: Wie ist die Situation im Zielland? Ein Blick auf die wirtschaftliche und politische Lage ist wichtig.
  • Umzug planen: Ist alles andere geregelt, steht der Umzug an. Hier gilt es, Termine auszumachen und sich frühzeitig um die Abnahme alter Möbel zu kümmern.
  • Reise im Vorfeld: Bestenfalls verbringt man vor der eigentlichen Auswanderung einige Monate im Reiseland, um ein Gefühl für die Sprache zu entwickeln.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*