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Auswandern nach Schweden

Auswandern nach Schweden – Der Beginn eines sorgenfreien Lebens?

Von Ikea, Elchen und Köttbullar, über das Luciafest, Rentiere und schwedische Zimtschnecken – es gibt viele typische Dinge, die einem in den Kopf schießen, wenn man an das schöne Land Schweden im Norden Europas denken muss. Doch was hat das skandinavische Land neben Bräuchen, typischen Speisen und bekannten Möbelhäusern sonst noch zu bieten?

Im Folgenden haben wir einige der wichtigsten Informationen und Fakten zusammengestellt, die Sie unbedingt zur Entscheidung zum Auswandern nach Schweden heranziehen sollten.  Ein Neuanfang in einem fremden Land sollte stets gut durchdacht sein, damit sich die Vorstellungen, die man von dem neuen Land hat, auch wirklich bestätigen.

Warum nach Schweden auswandern?

Einer der Gründe, warum es so viele Menschen nach Schweden lockt, ist zweifelsohne der herausragende Lebensstandard. Durch die gut organisierte Regierung wird den Bürgern ein hohes Maß an Freiheit und Gleichheit geboten.

Die Schweden sind ein unkonventionelles Volk, sie haben stets eine gutgesinnte Einstellung, sowohl untereinander als auch mit Ausländern. Daher gilt das Leben in Schweden als sehr lebenswert. Das Land hat nicht nur das acht-höchste Einkommen pro Kopf weltweit, es ist auch extrem gut entwickelt und modern. Für viele Auswanderer ist dies ein herausragender Aspekt, der für ein sorgenfreies Leben in Schweden spricht.

Hinzu kommt die faszinierende, oft unberührte Natur, die viele Besucher in ihren Bann zieht und fast überall im ganzen Land zu genießen ist. Frische Luft, unzählige Gewässer, viel Platz, keine Staus und erst Recht keine Hektik – dies sind wichtige Aspekte, die für eine hohe Lebensqualität und einen lebenswerten Alltag in Schweden sprechen. Auch die leistungsstarke Sozialversicherung Schwedens und die damit verbundene Tatsache, gut abgesichert zu sein, sorgen für einen qualitativen Lebensstandard.

In Schweden befinden sich viele multinationale Organisationen, die für die Innovationen und Technologie des Landes sprechen; zu den bekanntesten Firmen, die in Schweden gegründet wurden oder ansässig sind, zählen zum Beispiel Ericsson, Volvo, Scania oder auch Electrolux. Wie unschwer erkennbar ist man in Schweden von einigen der innovativsten Menschen und Firmen weltweit umgeben.

Ein weiterer Grund für einen Neuanfang in Schweden ist – vor allem für Eltern – die flächendeckende Betreuung und das gute Schulsystem. Die Arbeitszeiten werden oft so angepasst, dass es gar kein Problem darstellt, wenn Arbeitnehmer zu einer gewissen Uhrzeit gehen müssen, um sich um ihre Kinder zu kümmern. Hierdurch wird vielen Eltern eine erhebliche Entlastung geboten.

Das Klima

Da Schweden sich auf eine Länge von 1572 km in Nord-Süd-Richtung erstreckt, herrschen in dem Land auch sehr unterschiedliche Klimazonen und Landschaftsformen.

Der nördlichste Part des Landes, ca. 15%, liegt über dem Polarkreis, deshalb kann es an kalten Wintertagen schon mal vorkommen, dass es tagsüber nicht hell wird (Polarnacht).

In den nördlichsten Bereichen von Norrland herrscht ein subarktisches Klima, die Durchschnittstemperaturen liegen im Januar bei -13°C, während die Temperaturen im Süden auf vergleichsweise milde -1°C heraufklettern.

Im Süden herrscht ein mildes ozeanisches Klima,  die zentralen Regionen Schwedens werden von einem kontinentalen und humideren Klima beherrscht. Je nördlicher man sich befindet, desto wahrscheinlicher ist auch die Chance auf einen weißen Winter mit einer Menge Schnee.

Im Sommer kann man Tage erleben, an denen es nie dunkel wird (Mittsommer). In den Sommermonaten liegen die Temperaturen im Norden allerdings lediglich bei 15°C, weshalb die meisten Teile Norrlands unbesiedelt sind. Im Süden herrschen hingegen sommerliche Temperaturen von ca. 20°C . Das warme Klima wird größtenteils durch den Golfstrom bewirkt.

Die Landschaft Schwedens

Schweden grenzt an Norwegen (und somit auch an die Skanden, ein skandinavischer Gebirgszug), Finnland und das Kattegat und ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern relativ groß.

Das Land lässt sich in drei Regionen und mehrere Provinzen unterteilen, die sich nicht nur in geographischen Aspekten sondern auch kulturell unterscheiden: im Norden die Region Norrleand, im Zentrum das Svealand und im Süden die Region Götaland.

Ca. 65% des Landes ist mit Wald bedeckt, vor allem im Norden findet man überwiegend boreale Nadelwälder vor. Zudem fasziniert der Norden des Landes viele Besucher mit den Nordlichtern.

Die Mitte Schwedens prahlt zu einem mit dichten Wäldern, Seen und Flüssen, zum anderen aber auch mit großen Städten und vielzähligen alten Schlössern. An der Mittelschwedischen Senke, welche weite Ebenen, Tafelberge und auch Fjorde vorweisen kann, befinden sich die vier größten Seen Schwedens.

Im Süden dominiert das südschwedische Hochland mit einer hügeligen Landschaft und vielen Seen. Während der Süden vorerst noch von Laubwäldern geprägt war, mussten diese der Landwirtschaft und dem Ackerbau weichen. Der Süden Schwedens ist reichhaltig und vielfältig: hier werden einem nicht nur weite Rapsfelder, sondern auch Bäche, Flüsse und unzählige gemütliche Fischerorte geboten, die zu einer ruhigen und idyllischen Atmosphäre beitragen.

In Bezug auf die Fauna Schwedens denken die meisten sicherlich zuerst an die überaus hohe Elchpopulation. Hinzu kommen Schwarz- und Rotwild, Braunbären, Luchse und Wölfe. Zudem findet man an den vielzähligen Küstenlandschaften Robben, Biber, Lachse und andere Unterwassertiere, die in den Flüssen und Seen einen wunderbaren Lebensraum gefunden haben. 

Kultur

Ein Großteil der Bevölkerung Schwedens wohnt in der Öresund Region im Süden des Landes, sowie in Stockholm und an der westliche Küste Schwedens. Im nördlichen Teil des Landes ist es für die meisten Bewohner schlichtweg zu kalt.

Den Schweden wird nicht nur ein soziales, aber auch ein unheimlich nettes und hilfsbereites Verhalten nachgesagt. Gastfreundschaft und Bescheidenheit sind einige der wichtigsten Aspekte der schwedischen Kultur. Allerdings sind die Schweden nicht sehr innige Menschen: die meisten Bewohner brauchen oftmals etwas länger, bevor sie jemandem Vertrauen schenken und ihn zu sich nach Hause einladen. Somit könnten es Auswanderer mit Nachbarn und Kollegen anfangs etwas schwierig haben.

Zudem ist die schwedische Bevölkerung sehr gelassen und ruhig; Stress und Hektik ist hier sowohl im Berufs- als auch im Alltagsleben nicht üblich. In Unternehmen herrscht oft ein entspanntes und offenes Berufsklima und Hierarchien sind hier kaum ausgeprägt. Jeder Arbeiter wird respektiert und in wichtige Entscheidungen einbezogen. Allerdings sollte beachtet werden, dass hierzulande sehr großen Wert auf  Pünktlichkeit gelegt wird.

Eine weitere essentielle Eigenschaft der Schweden ist der Patriotismus und der Stolz, den man für das eigene Land aufbringt.

Zu den wichtigsten Festen Schwedens gehört zum Einen das Lucia-Fest: Dies ist ein Lichterfest, welches mit viel Gesang und Kerzenschein gefeiert wird, um die Weihnachtszeit einzuläuten.

Zum anderen ist auch das Mittsommerfest von großer Bedeutung für die Schweden: bei der Sommersonnenwende, die Ende Juni von vielen Schweden mit Nachbarn und Freunden bei Tanz und Gesang zelebriert wird, geht die Sonne an vielen Orten gar nicht unter. Der Mittsommer ist einer der absoluten Höhepunkte für viele Schweden.

Die Geschichte Schwedens

Von Schweden war erstmals 79. n. Chr. die Rede, als sich die Waräger, die schwedischen Wikinger in den letzten Jahrhunderten des vorletzten Millenniums in Schweden ausbreiteten.

Das Land an sich entstand im Mittelalter aus der Kalmar Union (1397): Bis 1523 war das Land unter der Krone von Margarethe I. mit Dänemark und Norwegen vereint.

Im 16. und 17. Jahrhundert wurde allerdings auf dem Gedankengut von Martin Luther unter dem König Gustav Vasa eine Reformation eingeführt, die einen vorherigen Aufstand gegen den Zusammenschluss der Länder fortführte. Die Reformation wurde 1544 vollendet, woraufhin die Länder wieder unabhängig voneinander wurden.

Im 17. Jahrhundert expandierte Schweden in einige Gebiete um sich herum, die heute Norwegen, Dänemark und Finnland darstellen, um eine Vormachtstellung in Europa zu erlangen. Mit Erfolg, denn Schweden wurde zu einem der angesehensten Reiche des 18. und 19. Jahrhunderts.

Allerdings hielt der Rum nicht lange an und jegliche Versuche waren erfolglos: kurz darauf wurde Schweden in einige Kriege und Konflikte involviert, woraufhin das schwedische Reich nicht nur 1809 die Gebiete Finnlands an Russland verlor, sondern auch die Hälfte des eigenen (gegenwärtigen) Schwedens im Großen Nordischen Krieg.

Der Anfang des 19. Jahrhunderts, genau genommen das Jahr 1814 besiegelte den Anfang der Neutralitätspolitik Schwedens und das Ende der Kriegszeiten für Schweden.  Es wurde eine Union mit Norwegen geschlossen, die allerdings 1905 wieder friedlich aufgelöst wurde. Eine militärische Auseinandersetzung mit Norwegen während der Union war der letzte Krieg, in den das schwedische Reich verwickelt war. Seitdem folgt Schweden der außenpolitischen Linie, die besagt, dass Schweden in Zeiten des Friedens allianzfrei und im Krieg Neutralität beibehält.

1920 schloss sich Schweden dem Völkerbund an und 1946 den Vereinigten Nationen. Im Jahre 1995 trat Schweden der Europäischen Union bei. Heute ist Schweden eine parlamentarisch-demokratische Monarchie mit Karl Gustav CXI. Gustaf als schwedisches Staatsoberhaupt. Alle vier Jahre wird der schwedische Reichstag neu gewählt. Die Monarchen des schwedischen Königshauses sind weltweit sehr angesehen und bekannt für ihr sozialpolitisches Engagement. Jedem schwedischen Staatsbürger wird sowohl Wohlstand als auch Gerechtigkeit und somit ein nahezu sorgloses Leben geboten. 

Einreisebedingung und Formalitäten

Jeder EU-Bürger hat das Recht, sich bis zu drei Monate in Schweden niederzulassen, ohne eine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen und sich bei der Migrationsbehörde melden zu müssen.

Wer beabsichtigt, ein Jahr oder länger in Schweden zu wohnen, muss sich beim schwedischen Einwohnermeldeamt (Migrationsverket) registrieren und bei der Finanzbehörde der Gemeinde (Skatteverket) eine schwedische Personennummer beantragen. Diese ist für jegliche Behördenangelegenheiten, für das Mieten einer Wohnung, das Errichten eines Kontos, Versicherungen usw. notwendig.

Die Aufenthaltserlaubnis wird direkt nach der Einreise ausgestellt, sofern man entweder eine Arbeitsstelle oder ausreichend finanzielle Mittel für seinen Lebensunterhalt nachweisen kann.

Auswanderer, die zuvor in Deutschland Arbeitslosengeld gezahlt bekommen haben und in Schweden auf Arbeitssuche sind, erhalten dies auch die ersten drei Monate in Schweden.

Nach einem fünfjährigen Aufenthalt haben Auswanderer die Erlaubnis, einen Antrag auf die schwedische Staatsbürgerschaft zu stellen. Wer die schwedische Staatsbürgerschaft erworben hat, kann sich in Schweden frei bewegen, wohnen und arbeiten. 

Arbeitsmarkt

In Schweden gibt es einen relativ starken Anteil an Mangelberufen, weshalb die schwedische Botschaft gezielte Berufsgruppen anwirbt. Vor allem Handwerker sind derzeit gefragt. Dies liegt daran, dass es in Schweden kein duales Ausbildungssystem und keine qualitativ gute Berufsausbildung gibt, sodass Handwerker oft nicht die nötige praktische Erfahrung besitzen.

Gerade deshalb wird die deutsche Berufsausbildung mit ihrer Qualität und der praktischen Erfahrung in Schweden sehr geschätzt. Deutsche Bewerber mit einer guten Ausbildung haben demnach relativ gute Chancen auf einen Job.

Zudem stehen medizinische Fachkräfte wie Ärzte, Pfleger, Krankenschwestern und Psychologen derzeit hoch im Kurs. Ärzten werden durch gute Tarifverträge und geregelte Arbeitszeiten optimale Arbeitsbedingungen im Krankenhaus geboten. Auch für Lehrer und Schweißer stehen die Zeichen momentan gut.

Außerdem ist Schweden ein Land, in dem auch Arbeitnehmer im fortgeschrittenen Alter relativ einfach einen Job finden können, da Schweden sehr lange ältere Arbeitnehmer beschäftigt.

Für einige bestimmte Berufe wird eine schwedische Berufslegitimation benötigt, um den Beruf auszuüben; hierzu zählen unter anderem Ärzte, Krankenschwestern, Zahnärzte, Anwälte, Wächter und Fahrlehrer. Bei anderen Berufen reicht lediglich ein Nachweis der entsprechenden Ausbildung, um die Legitimation zum Ausübung des Berufes zu erhalten.

Einige Betriebe haben sich extra auf ausländische Mitarbeiter spezialisiert, hier werden einem oftmals sogar Sprachkurse angeboten.  Allerdings lohnt es sich, bereits vor der Auswanderung seine Kenntnisse im Schwedischen zu verbessern. Vor allem für qualifizierte Berufe, bei denen im Berufsalltag kein Englisch gesprochen wird, sind Schwedischkenntnisse ein Muss.

Wer nach der Auswanderung eine Personennummer bekommen hat, kann in Schweden an einem kostenlosen Sprachkurs für Einwanderer teilnehmen. Im Alltag sind anfangs schlechte Schwedischkenntnisse nicht allzu problematisch, da fast alle Einwohner die englische Sprache wie ihre Muttersprache beherrschen.

Gerade im handwerklichen Bereich kann es von Vorteil sein, vorab nach Schweden zu reisen und seine Arbeitsmöglichkeiten abzuwägen. Arbeitgeber heißen Auswandererwillige, die sich persönlich vorstellen und möglicherweise ihre Kontaktdaten hinterlassen, gerne willkommen. Bei der Kommune oder der Arbeitsvermittlung können sich Leute mit Auswandererplänen über die größten Arbeitgeber für die jeweilige Berufsgruppe informieren.

Sobald man eine Arbeitsstelle hat, sollte man direkt bei einer Arbeitslosenkasse der eigenen Berufsgruppe Mitglied werden, um im Falle der Arbeitslosigkeit abgesichert zu sein. Insgesamt gibt es 33 Arbeitslosenkassen in Schweden, die meisten hiervon sind Arbeitslosenkassen der Gewerkschaften.

Versicherungen

Krankenhäuser und Ärzte des öffentlichen Gesundheitssystems werden in Schweden größtenteils vom Staat gefördert und durch Steuergelder und Gebühren finanziert. Die Abgaben werden von regionalen Stadträten und Städten Schwedens erhoben. Zusätzlich gibt es private Krankenversicherungen.

Auswanderer haben in der Regel ein Recht auf freie Arztbehandlungen, sollten hierbei allerdings beachten, dass bei jeder Arztbehandlung ein kleiner Eigenanteil zu zahlen ist.

Zudem können Auswanderer Gebrauch machen von den Leistungen der Sozialversicherung. Um diese zu beantragen, muss man sich bei der „Försäkringskassan“ registrieren, diese verwaltet alle Sozialversicherungen in Schweden. Je nachdem, ob man nur in Schweden wohnt oder auch hier arbeitet, hat man einen Anspruch auf verschiedene Leistungen.

Die Schweden genießen den Vorteil, dass es keine hohen Sozialabgaben für Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherungen gibt.

Lebenshaltungskosten

Lebensunterhalt 

Die Lebenskosten in Schweden sind durchaus höher als die deutschen, weshalb Schweden allgemein als teures Pflaster gilt.

Zum Einen werden die hohen Kosten durch hohe Mehrwertsteuersätze von 25% ausgemacht, zum anderen sind es vor allem Luxusgüter wie Alkohol und Tabakwaren, die hierzulande sehr stolze Preise annehmen. Eine kleine Flasche Bier kostet hier schnell über 1,50 Euro und auch der Wein lässt mit acht oder neun Euro erhebliche Preisunterschiede im Vergleich zum deutschen Preis spüren.

Hinzu kommen die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel, die teilweise doppelt so hoch sind wie wir sie in Deutschland kennen. In Bezug auf die Benzinpreise ist Schweden allerdings durchaus mit Deutschland zu vergleichen.

Bei dem Kostenvergleich wird deutlich, dass Schweden ein teures Auswandererland ist. Hierbei sollte man allerdings auch immer im Hinterkopf behalten, dass der Sozialstaat seine Leistungen (wie beispielsweise Bildung und Kinderbetreuung) aus Steuereinnahmen und Beiträgen finanziert und im grundlegenden schlichtweg anders organisiert ist als Deutschland. 

Mietpreise

Ein Mangel auf dem Wohnungsmarkt gibt es vor allem in den größeren Städten Schwedens; in Stockholm benötigt man am meisten Geduld und muss teilweise mehrere Jahre warten, bis man eine Mietwohnung bekommt. In kleineren Städten ist der Mangel allerdings nicht ganz so stark ausgeprägt und es lässt sich durchaus schneller eine passable Unterkunft ausfindig machen.

Die meisten Miethäuser in Schweden werden von Wohnungsbaugesellschaften der Kommunen oder großen Investoren gebaut. Da der Gewinn, den ein Vermieter erzielen darf, vom schwedischen Gesetz geregelt wird, gehen die Preise für Mietwohnungen oftmals nicht sehr weit auseinander. Dennoch ist in den Ballungszentren oft mit höheren Mietkosten zu rechnen als in kleineren, abgelegenen Orten, in denen man für deutlich geringere Beiträge wohnen kann. 

Bei der Wahl des Wohnortes sollten Auswanderer auch den Einfluss des Wetters nicht ganz außer Acht lassen: Je höher gen Norden man wohnt, desto länger werden die Winter und kürzer die Sommer. Auch wenn die großen Städte recht kostspielig sind, kann man auf dem Land fernab von den größeren Orten schnell einsam werden. Deshalb sollte man seine Wohnortwahl sehr gut durchdenken.

Fazit

Schweden zählt keineswegs zu den typischen Auswandererländern – und dennoch verschlägt es jährlich vielzählige Deutsche in das skandinavische Land im Norden Europas. Wer seine Chancen auf einen geglückten Neuanfang in Schweden erhöhen möchte, sollte seinen Plan zum Auswandern ausführlich vorbereiten, einen gewissen finanziellen Spielraum haben und jegliche organisatorische Hürden aus dem Weg räumen.

Sie sind bereit, den großen Schritt zu wagen? Dann wünschen wir viel Glück und Erfolg bei einem neuen Lebensabschnitt im faszinierenden Schweden!

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